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SHK HANDWERK 2025 – UMSATZ UND AUFTRÄGE RÜCKLÄUFIG – INVESTITIONSSTAU BREMST BRANCHE

Berlin/Sankt Augustin, 4. Mai 2026 – Das SHK-Handwerk in Deutschland hat das Jahr 2025 auf weiterhin hohem Niveau abgeschlossen, jedoch mit rückläufigem Umsatz und nachlassender Dynamik. Nach Jahren außergewöhnlicher Nachfrage zeigt sich eine spürbare Abkühlung: Aufträge und Auslastung gehen zurück, ein neuer Wachstumsschub bleibt vorerst aus. Der Branchenumsatz lag bei rund 59,1 Milliarden Euro, erwirtschaftet von etwa 48.000 Betrieben mit 390.000 Beschäftigten.

„Die Branche ist stabil, aber sie kommt nicht voran. Was fehlt, sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionen auslösen – und nicht immer neue Unsicherheit“, sagt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. Die Ausbildung entwickelt sich stabil, aber zu langsam. Im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker SHK waren 2025 insgesamt 40.770 Auszubildende registriert (+0,8 %). Gleichzeitig meldet aktuell rund die Hälfte der Betriebe offene Stellen. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch deutlich höher. Der Fachkräftemangel bleibt damit ein strukturelles Wachstumshemmnis – auch wenn sich die Lage zuletzt leicht entspannt hat.

„Die Ausbildung läuft – aber sie reicht nicht. Wir bilden auf stabilem Niveau aus, doch das Wachstum hält mit dem steigenden Bedarf nicht Schritt“, erklärt Michael Hilpert. Das Geschäft im SHK-Handwerk wird weiterhin vom Gebäudebestand getragen – allerdings zunehmend durch Reparatur und Instandhaltung. Investitionen in neue Heizungen oder Bäder bleiben vielfach aus. Diese Investitionszurückhaltung bremst die Branche spürbar. Die Nachfrage ist grundsätzlich vorhanden, schlägt sich jedoch zu selten in echten Modernisierungsentscheidungen nieder. Stabil bleibt vor allem das Kundendienst- und Wartungsgeschäft.

Ein zentraler Unsicherheitsfaktor bleibt die politische Lage rund um Gebäudeenergiegesetz und Förderung. Viele Investoren verschieben Entscheidungen oder warten ab. „Die Leute wollen investieren – aber sie warten. Solange die Regeln unklar sind, passiert zu wenig“, betont Hilpert.

 

Text und Fotos: SHK Fachverband Bayern

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SHK-HANDWERK VERLIERT AN DYNAMIK – MARKT ZEIGT DEUTLICHE WARNSIGNALE

SHK-HANDWERK VERLIERT AN DYNAMIK – MARKT ZEIGT DEUTLICHE WARNSIGNALE

Berlin/Sankt Augustin, 22. April 2026 – Die wirtschaftliche Lage im SHK-Handwerk kippt weiter in Richtung Abschwung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) unter rund 1.690 Innungsbetrieben.

Zwar wird die aktuelle Geschäftslage mit einem Indikator von +36,4 Prozent noch positiv bewertet, doch dieser Wert sinkt weiter. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate klar im negativen Bereich (–7,4 Prozent). Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Auftragsbestand: Mit durchschnittlich 11,5 Wochen liegt er rund vier Wochen unter dem Vorjahresniveau. Auch bei den Umsätzen zeigt sich ein klarer Abwärtstrend – nur noch etwa 14 Prozent der Betriebe berichten von Zuwächsen, während rund ein Drittel Rückgänge verzeichnet.

Das SHK-Handwerk lebt aktuell noch von seiner Substanz. Rund 44 Prozent der Betriebe arbeiten zwar weiterhin an oder über der Kapazitätsgrenze, doch die Auslastung nimmt insgesamt ab. Gleichzeitig stagniert die Beschäftigung, ein spürbarer Aufbau findet nicht mehr statt. Dass nur noch 48,8 Prozent der Betriebe offene Stellen melden, ist dabei kein Entspannungssignal, sondern Ausdruck der nachlassenden Nachfrage. Das SHK-Handwerk bleibt stark zudem vom Sanierungsgeschäft abhängig: Über 83 Prozent des Umsatzes werden im Bestand erwirtschaftet. Genau hier fehlt es jedoch zunehmend an Investitionsimpulsen.

ZVSHK-Präsident Michael Hilpert bewertet die Lage deutlich kritisch: „Die Zahlen zeigen klar: Unser Handwerk verliert an Fahrt. Weniger Aufträge, rückläufige Umsätze und pessimistische Erwartungen sind keine Momentaufnahme mehr, sondern ein Trend. Unsere Betriebe halten das System aktuell noch am Laufen – aber auf Verschleiß.“ Hilpert sieht die Ursachen vor allem in fehlender Verlässlichkeit der politischen Rahmenbedingungen, hoher Bürokratie und anhaltender Verunsicherung bei Investoren und privaten Haushalten. Ohne klare, einfache und langfristig stabile Regeln werde die Modernisierungsdynamik weiter nachlassen.

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SCHEIN-ENTLASTUNG AUF KOSTEN DES HANDWERKS

Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Entlastung bei den Energie- und Spritpreisen sorgen auch im SHK-Handwerk für erheblichen Unmut – und das zu Recht. Insbesondere die geplante steuer- und abgabenfreie Prämie von bis zu 1.000 Euro ist kein Instrument echter Entlastung, sondern eine Verlagerung staatlicher Verantwortung in die Betriebe.

Was hier als schnelle Hilfe verkauft wird, bedeutet in der Praxis: Der Staat verteilt Versprechen – und die Unternehmer sollen bezahlen. Gerade in einer Phase, in der viele Handwerksbetriebe selbst mit steigenden Energie-, Material- und Personalkosten kämpfen, ist das ein völlig falsches Signal.

Wer glaubt, Betriebe könnten ihren Beschäftigten kurzfristig zusätzliche Prämien in dieser Größenordnung auszahlen, verkennt die wirtschaftliche Realität im Handwerk. Viele unserer Unternehmen arbeiten am Limit, sichern Arbeitsplätze und Ausbildung – und sollen nun zusätzlich als verlängerter Arm staatlicher Entlastungspolitik fungieren. Das ist weder fair noch verantwortungsvoll.

Hinzu kommt: Solche Maßnahmen lösen kein einziges strukturelles Problem. Was wir brauchen, sind nachhaltige Entlastungen – bei Energiepreisen, bei Abgaben und bei bürokratischen Belastungen. Nur so schaffen wir die notwendige Planungssicherheit für Investitionen und Beschäftigung.

Das SHK-Handwerk war und ist bereit, seinen Beitrag zu leisten – gerade auch im Kontext der Energiewende. Aber dieses Miteinander funktioniert nur, wenn die Politik ihre Aufgaben selbst erfüllt und nicht versucht, Probleme auf die Betriebe abzuwälzen.

So wie es jetzt läuft, entsteht der Eindruck, dass hier ausgetestet wird, wie weit man gehen kann. Das ist gefährlich. Denn wer dauerhaft die Leistungsfähigkeit und Belastungsgrenzen des Mittelstands ignoriert, riskiert nicht nur wirtschaftlichen Schaden, sondern auch weiteren Vertrauensverlust.

Wir brauchen keine Symbolpolitik. Wir brauchen verlässliche, faire und wirtschaftlich tragfähige Lösungen.

Michael Hilpert – Präsident Zentralverband Sanitär Heizung Klima

 

Text und Fotos: SHK Fachverband Bayern

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WIR BRAUCHEN EINEN KURSWECHSEL.

2026 MUSS DAS JAHR DER UMSETZUNG WERDEN.

Die wirtschaftspolitische Bilanz der Bundesregierung ist ernüchternd. Aus Sicht des Handwerks war das vergangene Jahr in weiten Teilen ein verlorenes Jahr. Strukturelle Probleme wurden nicht entschlossen angegangen. Statt eines wirtschaftspolitischen Aufbruchs erleben wir Stillstand, Unsicherheit und eine Politik, die Vertrauen verspielt.

Deutschland leidet zunehmend an mangelnder Leistungsbereitschaft. Leistungsanreize wurden geschwächt, Arbeit verteuert und Verantwortung delegiert. Gleichzeitig wachsen staatliche Ansprüche, während Investitionen, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zurückgehen. Leistung lohnt sich immer weniger – mit spürbaren Folgen für Betriebe und Beschäftigte.

Hinzu kommt eine Wirtschaftspolitik, die unternehmerisches Handeln eher hemmt als fördert. Hohe Energiepreise, eine erdrückende Bürokratie und immer neue Regulierung belasten die Betriebe massiv. Gerade das SHK-Handwerk ist davon besonders betroffen. Unsere Betriebe sollen die Energiewende praktisch umsetzen – werden dabei aber durch die permanente öffentliche und politische Debatte um das sogenannte Heizungsgesetz, zusätzliche Bürokratie und immer neue Detailvorgaben ausgebremst.

Diese Kombination ist nicht tragfähig. Verunsicherung ist der größte Investitionskiller. Besonders irritierend ist, dass trotz veränderter politischer Mehrheiten ein echter wirtschaftspolitischer Kurswechsel bislang ausbleibt. Statt mutiger Reformen erleben wir bekannte Muster: mehr Regulierung, mehr Kontrolle, mehr staatliche Vorgaben. Für das Handwerk ist nicht entscheidend, aus welchem politischen Lager diese Ideen stammen – entscheidend ist ihre Wirkung. Und diese Wirkung ist negativ.

Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit, weil politische Entscheidungen zu oft an der Praxis vorbeigehen. Besonders im Gebäudebereich zeigt sich das deutlich: Nicht Technik, Handwerk oder Förderung treiben die Kosten, sondern die Bürokratie. Solange diese Erkenntnis ignoriert wird, bleiben Investitionen aus. Das SHK-Handwerk ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir stehen für Leistung, Qualität und Verlässlichkeit. Wir sind Umsetzer der Wärmewende und Anwalt der Verbraucher. Aber wir erwarten im Gegenzug eine Wirtschaftspolitik, die Leistung wieder einfordert, Bürokratie abbaut und Verlässlichkeit schafft.

Deutschland braucht kein weiteres Jahr des Zögerns. 2026 muss das Jahr der Umsetzung werden. Die Politik muss sich entscheiden: Vertrauen in Mittelstand und Handwerk – oder weiterer Stillstand.

Michael Hilpert – Präsident Zentralverband Sanitär Heizung Klima

 

Text und Fotos: SHK Fachverband Bayern

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ZVSHK: PRÄSIDENT HILPERT IM AMT BESTÄTIGT

ZVSHK: PRÄSIDENT HILPERT IM AMT BESTÄTIGT

Neuer Vize-Präsident wird Frank Senger – drei neue Mitglieder im ZVSHK-Vorstand

Leipzig/Sankt Augustin, 13. November 2024 – Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat am Mittwoch in Leipzig Präsident Michael Hilpert (59) im Amt bestätigt. Der Nürnberger SHK-Unternehmer steht seit 2018 an der Spitze der Verbandsorganisation. Nach seiner Wiederwahl 2021 sprachen ihm die Delegierten der 17 Landesverbände erneut einstimmig ihr Vertrauen aus. Neuer Vize-Präsident wird Frank Senger, der Landesinnungsmeister von Niedersachsen. Er löst in dieser Funktion Norbert Borgmann ab, der nicht mehr für den Vorstand kandidierte. In seinem Vorstandsamt bestätigt wurde Jens Wagner, Landesinnungsmeister von Hamburg.

Neben Norbert Borgmann scheiden auch Joachim Butz und Andreas Schuh aus dem Vorstand aus. Zu ihren Nachfolgern wählte die Mitgliederversammlung Stefan Menrath, Landesinnungsmeister von Baden-Württemberg, Marco Hanke, Landesinnungsmeister von Mecklenburg-Vorpommern und Hans-Werner Eschrich, stv. Landesinnungsmeister des Fachverbandes NRW.

Präsident Hilpert würdigte die Verdienste der scheidenden Vorstandsmitglieder und betonte: „Ihr unermüdlicher Einsatz hat unser Innungshandwerk entscheidend vorangebracht.“ Mit Blick auf die kommenden Aufgaben betonte er. „Wir sind auf einem guten Weg, unsere Verbandsorganisation als starkes Sprachrohr und Taktgeber eines modernen, zukunftssicheren Handwerks weiter zu festigen und auszubauen. Strategisch haben wir mit wegweisenden Digitalisierungsprojekten, den angestoßenen Maßnahmen zur Berufsbildanpassung oder auch der grundsätzlichen Optimierung unserer Verbandsdienstleistungen die richtige Richtung für unsere Arbeit vorgegeben. Darauf gilt es in den nächsten drei Jahren aufzubauen.“

Michael Hilpert freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorstand und ist überzeugt: „Gemeinsam können wir große Veränderungen bewirken – gerade in einer Zeit, in der unser Handwerk für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes bedeutender ist denn je.“

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ISH 2025: VOLLER EINSATZ FÜR DAS HANDWERK

ISH 2025: VOLLER EINSATZ FÜR DAS HANDWERK

Zentralverband erweitert seine Messepräsenz – Start der eigenen Kampagne zur Fachbesucherwerbung – Handwerkerforum zentrale Anlaufstelle in Halle 6.1

Frankfurt a.M./Sankt Augustin, 28. Oktober 2024 – Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) wird seine Präsenz auf der ISH 2025 (17.3. bis 21.3.2025) deutlich verstärken. Erstmalig wird der Gründer und Träger der Weltleitmesse der SHK-Branche an zwei Standorten mit größeren Messeständen vertreten sein. Darüber hinaus wird die oberste Interessenvertretung des SHK-Handwerks in Deutschland an weiteren themenspezifischen Sonderarealen umfangreiche Informationen für die Fachbesucher anbieten. Zentrale Anlaufstelle für die Messebesucher aus dem Handwerk wird das Handwerkerforum in Halle 6.1 sein, das gemeinsam vom ZVSHK und der Messegesellschaft organisiert wird. Auf Teilen dieser Fläche wird der ZVSHK neueste Informationen zu handwerksrelevanten Forschungsprojekten aber auch zur eigenen Nachwuchswerbung Zeitzustarten präsentieren.

Unmittelbar angrenzend wird der Hauptstand des Zentralverbandes auf 180 qm Standfläche seine neuesten Leistungsangebote für die Marktbearbeitung des Innungshandwerks vorstellen. Eine kleine Bühne bietet dabei die Möglichkeit für Präsentationen und kurze Vorträge. „Mit unserer Präsenz in der Nähe des Handwerkerforums wollen wir ganz gezielt die Fachbesucher aus dem SHK-Handwerk aber auch von anderen klimarelevanten Gewerken ansprechen“, erklärt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.

Politische und messepolitische Themen und Botschaften wird der Zentralverband auf einem gemeinsamen Trägerschaftsstand mit dem Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der VdZ – Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. im Foyer West der Halle 12 aufzeigen. Diese gemeinsame Messepräsenz der Träger wird auch dazu dienen, Besucher und Besuchergruppen aus Bund- und Landespolitik zu empfangen.

Die Neustrukturierung der ISH in acht Lösungsfelder nutzt der Zentralverband, um themenspezifisch seine Leistungsangebote für Trinkwasserhygiene, Dach- und Fassadenbegrünung und für den Energieträger Holz an den dafür vorgesehenen Hallenplatzierungen darzustellen.

Kampagne zur Besucherwerbung

Mit Blick auf volle Messehallen bei der ISH beschreitet der ZVSHK in Kooperation mit der Messe neue Wege der Kommunikation bei der Besucherwerbung. „Wir haben ein unverbrauchtes, neues digitales Dialog-Konzept entwickelt, um deutschlandweit SHK-Betriebe bereits im Vorfeld für einen Besuch der ISH im März 2025 zu animieren. Hierzu werden sogenannte ISH-Scouts, angesagte Influencer und Youtuber, über den Herbst und Winter bis in den Januar 2025 hinein, SHK-Betriebe überraschen und dort vor Ort Videos zur Bewerbung bzw. Bekanntmachung der ISH-Messe drehen. Im Gepäck haben sie ISH-VIP-Tickets für die Mitarbeiter, sowie die Chance 5.000 Euro für ein Betriebsfest zu gewinnen“, sagt Helmut Bramann.

Die Kampagne soll vor allem junge Besucher erreichen und ansprechen. Sie wird deshalb auch im engen Austausch mit den Machern des von der Messe erstmalig realisierten ISH Festival in zahlreichen Social Media Kanälen beworben. Das ISH Festival 2025 wird ins Leben gerufen, um dem jungen und jung gebliebenen Handwerk eine innovative Plattform zu bieten, auf der sich die Unternehmen der Branche präsentieren und einen ganz anderen Zugang zum Handwerk geben können. Begleitet wird das Festival von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Bühne, Social Media Lounge, Podcast-Box, SHK-Minigolf, einem physischen App Store und Dialogchancen mit bekannten Creatorn und Influencern der Branche.

Herausgestelltes Zitat:

Das SHK-Handwerk, ja die ganze Branche erleben derzeit starke Marktveränderungen. Wir sind konfrontiert mit neuen Techniken und Geschäftsmodellen. Die Aufgabenfelder der Betriebe werden vielfältiger und differenzierter. Deshalb kann ich nur an alle potentiellen Fachbesucher gerade aus unserem Handwerk und an angrenzenden Gewerken appellieren: Nie war die ISH als Informationsplattform und der Messebesuch für das Handwerk so wichtig wie heute.

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BUNDESREGIERUNG GEFÄHRDET GESUNDHEIT VON HANDWERKERN!

BUNDESREGIERUNG GEFÄHRDET GESUNDHEIT VON HANDWERKERN!

Sankt Augustin, 22. August 2024 Asbest ist nach wie vor eine lauernde Gefahr in zahlreichen Gebäuden, gerade bei Sanierungsarbeiten, die dem Klimaschutz dienen sollen. Um wirksame Maßnahmen zum Schutz für Mensch und Umwelt ergreifen zu können, muss vor Beginn der Arbeiten untersucht werden, ob asbesthaltige Materialien vorhanden sind.

In seiner Sitzung am 21. August 2024 hat das Bundeskabinett trotz vehementer Proteste von Arbeitnehmern und Arbeitgebern der Klimahandwerke – u.a. dem SHK-Handwerk, dem Elektrohandwerk, dem Dachdeckerhandwerk – beschlossen, diese Asbest-Erkundungspflicht für Bauherren zu streichen. Sie riskiert damit sehenden Auges unklare Gefährdungssituationen – sowohl für die Beschäftigten der ausführenden Fachbetriebe als auch für alle anderen Menschen, die durch klimaschutzrelevante Sanierungsarbeiten unter Umständen einer Asbest-Belastung ausgesetzt sind.

Wer so etwas tut, opfert die Gesundheit genau derjenigen Fachhandwerker, die für die Erreichung der Klimaziele im Gebäudebereich benötigt werden. Handwerksbetriebe und deren Beschäftigte können Asbestbelastungen in Gebäuden, in denen Sie arbeiten sollen, nicht vorhersehen. Entsprechende Untersuchungen kann rein rechtlich nur ein Gebäudeeigentümer veranlassen. Die jetzige Regelung ist insofern so praxisfremd wie unverantwortlich.

Nun ist der Bundesrat gefordert, einer solchen widersinnigen Verordnung auf keinen Fall zuzustimmen und Änderungen anzugehen.

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75 JAHRE ZENTRALVERBAND SANITÄR HEIZUNG KLIMA

75 JAHRE ZENTRALVERBAND SANITÄR HEIZUNG KLIMA

St. Augustin, 12. April 2024 Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Diesen besonderen Anlass würdigt der Verband mit einer Jubiläumsveranstaltung am 6. Juni 2024 im Deutschen Technikmuseum Berlin im Nachgang zu seiner Mitgliederversammlung.

Der Vorstand mit Präsident Michael Hilpert wird dabei rund 250 Gäste aus der Verbandsorganisation und der SHK-Branche begrüßen können. Die Veranstaltung über den Dächern der Hauptstadt wird die bewegte Geschichte des Verbands Revue passieren lassen, auf die Verbandserfolge zurückblicken und die Zukunftsperspektiven für das organisierte SHK-Handwerk aufzeigen. Die Festrede wird der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Jörg Dittrich halten. Anlässlich des Jubiläums wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Verband und Branche zudem in einer schriftlichen Grußbotschaft würdigen.

Der am 12. April 1949 gegründete ZVSHK ist die bundesweite Standesorganisation für rund 48.000 SHK-Fachbetriebe, darunter 23.000 Innungsbetriebe, mit insgesamt 397.000 Beschäftigten. Gründungsort war Wiesbaden, wo die erste Delegiertentagung der Arbeitsgemeinschaft der Landesinnungsverbände sich als "Zentralverband des Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauer-Handwerks" gründete. 1953 verlegte der ZVSHK seinen Sitz nach Bonn. 1977 erfolgte der Umzug nach St. Augustin. Nach der Wiedervereinigung war Potsdam Sitz der Hauptstadtrepräsentanz der obersten Interessenvertretung des SHK-Handwerks. Seit Sommer 2022 unterhält der ZVSHK eine neue „Geschäftsstelle für Gebäudetechnik“ in Berlin.

In jüngster Zeit haben vor allem während der Corona-Pandemie die vom ZVSHK vertretenen Gewerke eine bedeutende Rolle gespielt, um die kritischen gebäudetechnischen Infrastrukturen Deutschlands aufrechtzuerhalten, Energie- und Wasserversorgung zu sichern und durch technische Installationen für angemessene Raumlufthygiene zu sorgen.

Aktuell steht die Branche erneut im Fokus herausfordernder gesellschaftlicher Aufgaben, so etwa der Umsetzung der klimapolitischen Ziele treibhausgasneutraler Wärmeversorgung des Gebäudebestands oder der Ermöglichung ausreichender ambulanter Pflege in einer alternden Gesellschaft durch umfassende Modernisierungsmaßnahmen im häuslichen Sanitärbereich.

Darüber hinaus setzt der ZVSHK unter anderem durch die Nachwuchsinitiative ZEIT ZU STARTEN wichtige Impulse für die gesellschaftliche Zukunfts- und Fachkräftesicherung.

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Ehrenamtstag des unterfränkischen Handwerks 2024

SHK Innung Würzburg dankt seinen Mitgliedern

Ehrenamtstage des unterfränkischen Handwerks 2024

Im Rahmen der Ehrenamtstage möchten wir unseren verdienten ehrenamtlich Engagierten eine Urkunde überreichen und dadurch unsere Verbundenheit sowie unseren Dank ausdrücken.

  • Verdiente Ausbilderinnen und Ausbilder                                                                - Armin Hebig – Firma Moritz
  • Ehrenamtlich Engagierte der Innungen und Kreishandwerkerschaften           - Tilo Bott – Firma Bott (verhindert)
  • Empfängerinnen und Empfänger des Goldenen Meisterbriefs                           - Dieter Günzel – Firma Günzel

Sophia Weinberger und Tobias Hümpfner eröffneten die Veranstaltung musikalisch. Nach den Ehrungen konnten die Ehrengäste ein festliches Menü in gemütlicher Atmosphäre genießen. Ebenso konnten alle beteiligten diese schöne Erinnerung mit einer Fotobox festhalten.

Alle Fotos zur Veranstaltung können Sie im Nachgang unter www.hwk-ufr.de/Ehrenamtstag2024 herunterladen.

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Unternehmerforum 2024 startet in Würzburg

Unternehmerforum 2024 startet mit den Vortragsreihen in Würzburg

Der Fachverband lud zum Unternehmerforum 2024 in Würzburg ein

Technik + Betriebswirtschaft + Recht

Vorsprung durch Fortbildung - das Wichtigste an einem Tag!

Das Unternehmerforum SHK - Technik, Betriebswirtschaft und Recht - bietet für die Betriebe wieder die Gelegenheit vor Ort interessante Fragen untereinander und mit den Referenten des Fachverbandes zu diskutieren, die aktuellen Probleme aus der Praxis zu erfahren und neue Gesetze, Förderprogramme, Verordnungen und technische Regeln kennen zu lernen.

Weitere Termine finden Sie hier: https://haustechnikbayern.de/fachbereiche/betriebswirtschaft/unternehmerforum-2024/

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