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„Sie sind nicht mehr nur Handwerker, sondern auch Klimaretter!“

SHK-Innungen Würzburg und Main-Spessart sprechen Gesellen frei

Würzburg – Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) dauert in der Regel bis zu dreieinhalb Jahre. Für 42 junge Menschen endete diese anspruchsvolle Zeit in der vergangenen Woche: In einer Feierstunde im Heidingsfelder Radlersaal erhielten sie ihre wohlverdienten Gesellenbriefe.

Zwischen Anspannung und Erleichterung

Die Freisprechung von Handwerksgesellen gleicht fast einer Bescherung zu Weihnachten: Die Spannung steigt bis zur Übergabe der Gesellenbriefe ins Unermessliche und fällt erst, wenn der Junghandwerker seinen Leistungsnachweis in den Händen hält. So geschehen am Freitagnachmittag (13.03.26) als die Obermeister Werner Rath (Innung Würzburg) und Johannes Reber (Innung Main-Spessart) im Radlersaal die lang erwarteten Gesellenbriefe an 29 Junghandwerker aus Würzburg und 13 aus Main-Spessart überreichten.

Obermeister Rath lobte Einsatz und Engagement der frischgebackenen SHK-Gesellen: „Mit der bestandenen Gesellenprüfung haben Sie bewiesen, dass Sie Ihr Handwerk beherrschen und bereit sind, als vollwertige Fachkräfte ins Berufsleben einzutreten.“ Er hob hervor, dass die jungen Fachkräfte mit ihrer Ausbildung im SHK-Bereich mitten in der gesellschaftlichen Debatte stehen. Während die Politik oft nur diskutiert, seien sie diejenigen, die handeln: „Sie sind nicht mehr nur Handwerker, Sie sind Klimaretter, Techniker und Experten für die Lebensqualität in unseren Häusern.“ Ein besonderes Dankeswort richtete Rath an die Ausbildungsbetriebe, die Familien der Auszubildenden und die Lehrkräfte der Berufsschule. „Dass unsere Absolventen so hervorragende Ergebnisse erzielen konnten, verdanken wir auch der exzellenten Ausbildung an der Franz-Oberthür-Schule!“

Handwerk aktiv leben

Handwerkskammerpräsident Michael Bissert, selbst Meister im SHK-Handwerk, gratulierte ebenfalls. Er betonte die Herausforderungen und Chancen dieses Berufs: Wer in diesem Gewerk arbeitet, schafft mit eigenen Händen, hilft Menschen im Alltag und installiert Lösungen für die Zukunft. Die Freisprechung sei nicht nur ein Abschluss, sondern auch eine Verpflichtung, die Werte des Handwerks weiterzugeben. Diesen Worten schloss sich Kreishandwerksmeister Martin Strobl an. Er forderte die Gesellen auf, dran zu bleiben, sich weiterhin fortzubilden, ehrenamtlich zu engagieren und das Handwerk aktiv zu leben. Abschließend würdigte Tobias Selzam von der Franz-Oberthür-Schule die hohe Komplexität des SHK-Berufs, der sowohl in der Schule als auch im Betrieb große Anforderungen stelle. Mit der Freisprechung seien die Absolventen nun Facharbeiter auf Augenhöhe.

 

Text: Rudi Merkl

Foto: Dirk Herrlein

 

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„Wir bringen die Wärmewende in die Gebäude der Stadt!“

SHK-Innung informiert über die Wärmeplanung in der Stadt Würzburg

Würzburg – Im Rahmen einer Infoveranstaltung zum Wärmeplanungsgesetz und der aktuellen Wärmeplanung der Stadt Würzburg lud die SHK-innung Würzburg kürzlich in die Akademie für Unternehmensführung ein.

Neben rund 80 interessierten Vertretern von SHK-Planern, Mitglieds- und Fachbetrieben sowie aus Architekturbüros konnte Obermeister Werner Rath Pascal Kleinfeller von der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Würzburg und Alexander Schuh von der Firma Vaillant Deutschland als Referenten willkommen heißen. „Wir befinden uns aktuell mitten in der Phase des Umbruchs“, betonte Rath in seiner Einführung. Das Gebäudeenergiengesetz (GEG) und das Wärmeplanungsgesetz (WPG) habe bei vielen Hauseigentümern und Fachleuten für große Unsicherheit gesorgt. Mit der Veranstaltung wolle man ein Stück weit klären, „was man aktuell wann einbauen darf“ und was die Stadt Würzburg im Hintergrund plane, so der SHK-Obermeister.

Klimaneutralität bis 2040

Nachdem Inkrafttreten des WPG am 1. Januar 2024 sei es nun Aufgabe der Stadt Würzburg als Kommune mit mehr als 100 000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2026 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Ziel ist, bis 2040 klimaneutral zu werden und Entscheidungshilfen für den Einbau neuer Heizungsanlagen zu geben. Eine Bestandsanalyse ergab einen Gesamtwärmebedarf von 1.550 Gigawattstunden pro Jahr (GWh/a). In Kooperation mit der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs GmbH (WVV) wurden anschließend die Potenziale (erneuerbare Potenziale und Einsparpotentiale) der Stadt ermittelt. Laut Pascal Kleinfeller stehen demnach 8774 GWH/a Potenzial zur Verfügung. Dieses gelte es nun, möglichst kosteneffizient zu erschließen. Dazu werde die Stadt Wärmegebiete ausweisen und nach Fernwärme, Nahwärme und dezentraler Wärmeversorgung unterscheiden.

Zu diesem Zweck werde die Stadt in Wärmegebiete – aufgeteilt nach Fernwärme, Nahwärme und dezentrale Wärmeversorgung – unterteilt. Die aktuelle Wärmeplanung sieht dabei fünf Strategiefelder vor: Potenzialerschließung, Wärmenetzausbau, Sanierung/Modernisierung, Heizungsumstellung und Wasserstoffnutzung. Kleinfeller betonte, dass Wärmeplanung als iterativer Prozess zu betrachten sei: Regelmäßiges Monitoring und ein ständiger Informationsaustausch seien erforderlich, um die Planung an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Rechtliche Änderung

Im zweiten Teil der Veranstaltung erläuterte Alexander Schuh, Leiter Verbandsmanagement Vaillant Deutschland, die aktuellen Rahmenbedingungen und geplanten Gesetzesänderungen. Die Regierungskoalition habe Eckpunkte für ein neues GEG beschlossen, das künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) bezeichnet werden soll und mehr Technologieoffenheit und Praxistauglichkeit bringen soll. Geplant sei unter anderem die Streichung der 65-Prozent-Regelung für erneuerbare Energien, das Wegfallen eines Betriebsverbots für bestehende Heizungen sowie die Möglichkeit, wieder Gasheizungen zu verbauen. Die Klimaschutzziele für den Gebäudesektor blieben bestehen; außerdem sei ab 2029 die Einführung einer biogenen Beimischungsquote für fossile Energieträger vorgesehen.

Handlungsempfehlung

Das Eckpunktepapier der Bundesregierung, das ab Juli 2026 als GMG in Kraft treten soll, sei derzeit noch viel zu vage für eine belastbare Beratung, so Alexander Schuh „Wer heute mutmaßt, haftet morgen für falsche Versprechungen“, warnt Obermeister Rath. Er empfiehlt daher aktuell den Einbau von Wärmeerzeugern, die nach der heute gültigen Förderkulisse zuschussfähig sind. Denn eine KfW-Zusage bleibe in der Regel mindestens zwei Jahre gültig – auch wenn sich die Gesetzeslage zwischenzeitlich ändere.

Abschließend beantworteten die beiden Referenten gemeinsam mit Christian Fröhlich von der WVV in einer Diskussionsrunde die Fragen der Teilnehmer.

 

Text und Foto: Rudi Merkl

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Macher-Tag im Bildungszentrum Würzburg

Wir waren mit dabei

Am 7. März 2026 war die SHK Innung Würzburg beim Macher-Tag im Bildungszentrum Würzburg mit dabei und begeisterte zahlreiche Schülerinnen und Schüler für das Handwerk. An diesem spannenden Tag konnten viele Berufe nicht nur kennengelernt, sondern auch direkt selbst ausprobiert werden.

Mit viel Neugier und Interesse erkundigten sich die Jugendlichen, welche Aufgaben die einzelnen Berufe beinhalten und welche Fähigkeiten dafür gefragt sind. Ob praktische Übungen, persönliche Gespräche oder informative Einblicke in den Arbeitsalltag – der Macher-Tag bot eine tolle Gelegenheit, Berufe hautnah zu erleben.

Ein rundum gelungener Tag, der vielen jungen Menschen wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft gegeben hat.

 

 

Text und Foto: S. Köller

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SHK Innung Würzburg blickt in Feierstunde auf 120-jährige Erfolgsgeschichte zurück

Nicht nur Verwalter der Tradition, sondern Gestalter der Zukunft

Würzburg – Das Jahr 2026 steht für die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) Innung Würzburg ganz im Zeichen ihres 120-jährigen Bestehens. Zusammen mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Vertreterinnen und Vertretern von über 100 Mitgliedsbetrieben feierte die Innung kürzlich in der Akademie für Unternehmensführung in der Würzburger Zellerau den Start ins Jubiläumsjahr.

Eine starke Solidargemeinschaft

Nach der Begrüßung der Ehrengäste nutze Obermeister Werner Rath in einem kurzen Statement die Gelegenheit, schlaglichtartig die Geschichte vom damaligen „Flaschner“ und „Klempner“ in den Gründerjahren hin zum gesuchten und gefragten IT-Spezialisten, Energieberater, Planer, Hygieneberater und Systemtechniker in der Gegenwart zu beleuchten. Dem Handwerk eine starke Stimme zu geben, Qualität zu sichern und den Nachwuchs ordentlich auszubilden, seien die Visionen gewesen, 1906 die SHK-Innung aus der Taufe zu heben. Trotz oder gerade wegen des Wandels haben diese Ziele und die Innung selbst bis heute nicht an Bedeutung verloren. „Auch wenn wir im Markt Wettbewerber sind, agieren wir innerhalb der Innung als starke Solidargesellschaft und können gemeinsam mehr erreichen als jeder für sich allein“, betonte der Obermeister. Gerade hier im Bildungszentrum wird es besonders deutlich, dass wir nicht nur die Verwalter der Tradition sind, sondern auch die Gestalter der Zukunft. Mit einer innovativen, ortsnahen und hervorragenden dualen Ausbildung schaffen wir das Fundament für die nächste Generation von Experten. Wir bilden nicht nur Handwerker aus, wir formen die Spezialisten für die Energiewende und die digitale Vernetzung von morgen“, so Rath und betont zusammenfassend, „dass für die SHK Innung die Ausbildung kein Pflichtprogramm sei, sondern die wichtigste Investition in die Lebensqualität und die Zukunft unserer Heimat!“

Wichtiger Partner der Wärmewende

Anschließend gratulierten Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken (HWK), und selbst Meister im SHK-Handwerk, sowie Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer Fachverband SHK Bayern zum Jubiläum und unterstrichen die Bedeutung einer starken Innung für das Handwerk und die Gesellschaft. „Mit einem Mitgliederzuwachs von über zehn Prozent in den zurückliegenden Jahren sei die Würzburger SHK-Innung sehr erfolgreich, was nicht zuletzt auch einem sehr umtriebigen und „lauten“ Obermeister zu verdanken sei“, brachte es Schwarz auf den Punkt. Würzburgs 2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová lobte die Innung als Rückgrat des Mittelstands und Motor für Wirtschaft, Ausbildung und sozialen Zusammenhalt. Außerdem betonte sie, dass die Innung für Verlässlichkeit stehe und für die Stadt Würzburg auf dem Weg zur Klimaneutralität ein wichtiger Partner sei. „Sie bringen die Lösungen in unsere Wohnungen und sind dafür verantwortlich, dass Umweltschutz sowie Energie- und Wärmewende gelingen!“ Dem stimmten auch der Würzburger Landrat Thomas Eberth sowie Bezirksrat und HWK-Vizepräsident Josef Hofmann zu. „Ihr seid die Exekutive der Wärmewende und formt die Fachkräfte von morgen, die die Region so dringend braucht“, so Hofmann.

 

Text und Foto: Rudi Merkl

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WIR BRAUCHEN EINEN KURSWECHSEL.

2026 MUSS DAS JAHR DER UMSETZUNG WERDEN.

Die wirtschaftspolitische Bilanz der Bundesregierung ist ernüchternd. Aus Sicht des Handwerks war das vergangene Jahr in weiten Teilen ein verlorenes Jahr. Strukturelle Probleme wurden nicht entschlossen angegangen. Statt eines wirtschaftspolitischen Aufbruchs erleben wir Stillstand, Unsicherheit und eine Politik, die Vertrauen verspielt.

Deutschland leidet zunehmend an mangelnder Leistungsbereitschaft. Leistungsanreize wurden geschwächt, Arbeit verteuert und Verantwortung delegiert. Gleichzeitig wachsen staatliche Ansprüche, während Investitionen, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zurückgehen. Leistung lohnt sich immer weniger – mit spürbaren Folgen für Betriebe und Beschäftigte.

Hinzu kommt eine Wirtschaftspolitik, die unternehmerisches Handeln eher hemmt als fördert. Hohe Energiepreise, eine erdrückende Bürokratie und immer neue Regulierung belasten die Betriebe massiv. Gerade das SHK-Handwerk ist davon besonders betroffen. Unsere Betriebe sollen die Energiewende praktisch umsetzen – werden dabei aber durch die permanente öffentliche und politische Debatte um das sogenannte Heizungsgesetz, zusätzliche Bürokratie und immer neue Detailvorgaben ausgebremst.

Diese Kombination ist nicht tragfähig. Verunsicherung ist der größte Investitionskiller. Besonders irritierend ist, dass trotz veränderter politischer Mehrheiten ein echter wirtschaftspolitischer Kurswechsel bislang ausbleibt. Statt mutiger Reformen erleben wir bekannte Muster: mehr Regulierung, mehr Kontrolle, mehr staatliche Vorgaben. Für das Handwerk ist nicht entscheidend, aus welchem politischen Lager diese Ideen stammen – entscheidend ist ihre Wirkung. Und diese Wirkung ist negativ.

Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit, weil politische Entscheidungen zu oft an der Praxis vorbeigehen. Besonders im Gebäudebereich zeigt sich das deutlich: Nicht Technik, Handwerk oder Förderung treiben die Kosten, sondern die Bürokratie. Solange diese Erkenntnis ignoriert wird, bleiben Investitionen aus. Das SHK-Handwerk ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir stehen für Leistung, Qualität und Verlässlichkeit. Wir sind Umsetzer der Wärmewende und Anwalt der Verbraucher. Aber wir erwarten im Gegenzug eine Wirtschaftspolitik, die Leistung wieder einfordert, Bürokratie abbaut und Verlässlichkeit schafft.

Deutschland braucht kein weiteres Jahr des Zögerns. 2026 muss das Jahr der Umsetzung werden. Die Politik muss sich entscheiden: Vertrauen in Mittelstand und Handwerk – oder weiterer Stillstand.

Michael Hilpert – Präsident Zentralverband Sanitär Heizung Klima

 

Text und Fotos: SHK Fachverband Bayern

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Ausbildung wird digitaler

SHK-Innung Würzburg blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Würzburg – Turnusgemäß fand in der vergangenen Woche bei der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) Würzburg die diesjährige Jahreshauptversammlung in der Akademie für Unternehmensführung statt. Neben der Ehrung verdienter und langjähriger Mitgliedsbetriebe und eines interessanten Jahresrückblicks gab es auch Informationen zur Digitalisierung in der SHK-Ausbildung.

Nach einer kurzen Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder hieß Obermeister Werner Rath den Leiter des Bildungszentrums Würzburg, Bernd Bratek, und Roland Hoier, Vorstandsmitglieder der Handwerkskammer für Unterfranken (HWK), als Ehrengäste bei der Versammlung willkommen. Wie umtriebig und engagiert die Würzburger SHK-Innung ist, zeigte Rath in seinem kurzweiligen Rückblick. So beteiligte sich die Innung unter anderem am Machertag und am Ehrenamtstag der HWK, an Informationsbörsen und suchte bei Veranstaltungen und Workshops wie in der David Schuster Realschule, der St. Ursula-Schule, der Pestalozzischule und der Mittelschule in Unterpleichfeld den direkten Kontakt zum künftigen Berufsnachwuchs. An Fronleichnam und an Kiliani habe man sich am Umzug beteiligt und den Mitgliedern ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot, z.B. auch Erste Hilfe-Kurse, angeboten. Ein Spiegelbild und zahlreiche Posts dieser Aktivitäten fänden sich auch auf dem Social Media-Kanälen der Innung, so Rath.

Seit Jahren erfreut sich die dreieinhalbjährige Ausbildung zum SHK-Anlagenmechaniker sehr großer Beliebtheit. Dies stellte auch die diesjährige Freisprechungsfeier im März 2025 im Heidingsfelder Radlersaal, die erstmals in Kooperation mit den Innungskollegen aus Kitzingen und Main-Spessart durchgeführt wurde, wieder tatkräftig unter Beweis. Und auch im Herbst 2025 sei es wieder gelungen, 83 junge Menschen für eine Ausbildung in einem SHK-Betrieb zu gewinnen, berichtet Obermeister Rath stolz. Diese erhielten von der SHK-Innung zum ihrem Ausbildungsstart an der Franz-Oberthür-Schule in gewohnter Weise den Berufsausbildungsordner.

Ausbildung wird digital

Einen besonderen Schwerpunkt der Innungsarbeit in diesem Jahr bildete die Digitalisierung der Ausbildung. In diesem Zusammenhang berichtete Werner Rath über die Einführung der Tablets und des einheitlichen digitalen Berichtshefts mittels Berichtshefts-App. Wie zu erfahren war, sollen durch die innovative Online-Lösung, die eine benutzerfreundliche Handhabung für Unternehmen, Ausbilder und Auszubildende bietet, die Ausbildungsprozesse vereinfacht werden und effizient und unkompliziert einen Überblick bieten. Dennoch wies der Prüfungsausschussvorsitzende darauf hin, dass jeder Prüfling trotz aller Digitalisierung nur mit einem vollständig geführten Berichtsheft und in den richtigen Fächern abgehefteten Unterlagen zur Prüfung zugelassen werde. Ein besonderes Wort des Dankes richtete der Obermeister dabei auch an Nadine Hemmrich, die neue SHK-Ausbildungsmeisterin in der Lehrwerkstatt. Sie sei ein echter Glücksgriff für die Ausbildungsarbeit und habe maßgeblich an der digitalen Ausarbeitung der Lehrpläne und der Einführung der Tablets im neuen Ausbildungsjahr mitgewirkt, so Rath.

Langjährige und verdiente Mitglieder

Nach der Vorstellung des Kassenberichts und der Entlastung des Vorstands folgte die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder, die von Roland Hoier, Vorstandsmitglied der HWK für Unterfranken, durchgeführt wurde. In seinem Grußwort dankte Hoier der SHK-Innung für ihr Engagement um das unterfränkische Handwerk. Nachdem im Vorfeld zahlreiche Betriebe (s. Liste unten) zum Firmenjubiläum schriftlich geehrt wurden, erhielten die Firmen Rehm GmbH (Würzburg, 105 Jahre), Lummel GmbH & Co. KG (Karlstadt/Main, 60 Jahre), Wallrapp Haustechnik GmbH (Theilheim, 25 Jahre) und Gerhard Walter Heizungsbau-Spenglerei (Bütthard, 105 Jahre) ihre Urkunden bei der Jahreshauptversammlung. Als besonderes Highlight der Veranstaltung zeichnete Roland Hoier Elmar Dernbach und Franz Fuchs, die beide seit 40 Jahren Handwerksmeister sind, mit dem Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer für Unterfranken aus. Ebenfalls einen Goldenen Meisterbrief erhielt Lothar Allhenn, der vor 50 Jahren seine Meisterprüfung abgelegt hat.

 

Firmenjubiläen:

10 Jahre:

Thomas Schmitt Haustechnik (Güntersleben); Tobias Roos (Höchberg)

15 Jahre:

Bäderteam Würzburg GmbH (Würzburg)

20 Jahre:

Flammersberger GmbH (Würzburg)

30 Jahre:

Rudolf Staudt (Würzburg)

35 Jahre:

Christoffer GmbH (Würzburg); Dieter Günzel Bad & Heizung (Kirchheim); Röper GbR (Ochsenfurt)

45 Jahre:

Matthias Nees (Hettstadt); Bernhard Wander GmbH (Waldbrunn)

75 Jahre:

Installation Breunig (Estenfeld)

 

 

Text und Foto: Rudi Merkl, Dirk Herrlein

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Zukunft zum Anfassen!

Würzburg – am Freitag, durften wir Schüler*innen der David-Schuster-Realschule Würzburg bei uns begrüßen und gemeinsam einen spannenden Workshop rund um den SHK-Beruf erleben!

Mit viel Neugier, Kreativität und handwerklichem Geschick haben die Jugendlichen erste Einblicke in die Welt der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erhalten.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten. Es war uns eine Freude, junge Talente für das SHK-Handwerk zu begeistern!

 

Text und Fotos: SHK Innung, Werner Rath

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SHK-Innungen Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen sprechen Gesellen frei

SHK-Innungen Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen sprechen Gesellen frei

Gesellenbrief als Startschuss für ein spannendes Berufsleben voller Herausforderungen

SHK-Innungen Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen sprechen Gesellen frei

Würzburg – Im Radlersaal in Heidingsfeld stand in der vergangenen Woche eine Premiere der besonderen Art auf dem Programm. Denn erstmals in der Geschichte der SHK-Innungen luden die Innungen Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen zu einer gemeinsamen Freisprechungsfeier ein und überreichten die Gesellenbriefe an 50 junge Männer und eine Frau.

Die Freude war groß und die Stimmung gut, als Werner Rath, Obermeister der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Innung Würzburg am Freitagnachmittag (14.03.25) die künftigen Gesellinnen und Gesellen im Radlersaal begrüßte. Vergessen waren alle Strapazen und Herausforderungen der zurückliegenden dreieinhalb Jahre auf dem Weg zum Anlagenmechaniker SHK. In seiner Rede betonte Rath, dass „sie nun zu echten Fachkräften geworden seien, mit dem nötigen Rüstzeug, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern!“

Gemeinsam mit Simone Aslanidis, der Leiterin der Franz-Oberthür-Schule dankte Rath den Lehrern und Ausbildungsbetrieben, die mit Engagement und Kompetenz, aber auch mit Humor, aus den Azubis echte Fachkräfte gemacht hätten. „Sie haben Ehrgeiz, Geduld und Kreativität bewiesen und dürfen heute für Ihre Ausdauer den Gesellenbrief als Lohn in Empfang nehmen“, so Oberstudiendirektorin Aslanidis. „Der Gesellenbrief ist der Startschuss für ein spannendes und abwechslungsreiches Berufsleben, aber auch für lebenslanges Lernen und Weiterbildung. Mit Ihrem Wissen und Ihrer Expertise sind Sie gefragt und können etwas bewegen! Aber leisten Sie nicht nur ihren fachlichen Beitrag! Engagieren Sie sich auch im Betrieb, in der Familie, im Verein und in unserer Gesellschaft, denn wir Menschen sind soziale Wesen und aufeinander angewiesen!“

Die Glückwünsche der Handwerkskammer für Unterfranken überbrachte Kreishandwerksmeister Martin Strobl. „Sie haben alles richtig gemacht! Sie haben sich für das Handwerk entschieden und einen gefragten und innovativen Beruf gewählt. Gerade in Zeiten von Digitalisierung, Energiewende und Klimawandel werden Sie schnell erkennen, dass Sie genau die Fachkräfte sind, die jetzt ganz dringend gebraucht werden!“

Abschließend und zu gleich als Höhepunkt der Veranstaltung überreichten Obermeister Werner Rath und Prüfungsausschussvorsitzender Matthias Nees (beide SHK-Innung Würzburg), stv. Obermeister Heiko Hasenstab (SHK-Innung Main-Spessart) und Obermeister Thomas Lößlein (SHK-Innung Kitzingen) zusammen mit Kreishandwerksmeister Martin Strobl die begehrten Gesellenbriefe.

Die Junggesellen:

Altaf Hussain Amiri, Andreas Winkler (Erhard Fuchs GmbH); Jonas Belanger (Porzner GmbH); Fabian Bergmann, Alexander Hudnall (Kimmel SHK GmbH); Jan Braun (Ralf Pfitzer); Euchen Wolfer, John Luis Nagel (Elmatic GmbH); Luca Sommer, Markus Petzold (HLS Schöpplein); Philipp Oechsner, Lennart Lenz (Boje Haustechnik GmbH); Albert Fischer, Erblin Osmani (Hilpert Heizung GmbH & Co. KG); Fabio Gerhard (Haustechnik Straßner & Pfundt); Sharif Germershausen (Zenns GmbH); Oleksandr Klymenko (Erwin Alsheimer GmbH); Jamey Göpfert, Larissa Klüglein (Kaupert GmbH); Moaid Alhosein Alali Alkalaf (Klinikum Würzburg Mitte); Jan Burmann (Wahler Sanitär + Heizungstechnik GmbH & Co. KG); Björn Küchler-Amthor (Steigerwald Gebäude- und Energietechnik GmbH); Lulzim Morina (Hermann Moritz GmbH & Co. KG); Julian Neis (Wolfgang Geissler); Alexander Wolf, Azad Özdemir (Conzept Bad GmbH); Philipp Müller (Herrlein Sanitär-Heizung GmbH & Co. KG); Eric Naydis, Alexander Goitom (Thomas Oehrlein GmbH); Felix Grieb (Firma Röper GbR); Jonas Pfeuffer (K-F-Amthor GmbH & Co. KG); Marvin Richter (Max Meister & Sohn GmbH & Co. KG); Carlos Sasama (Alfred Fischer); Abdulrahman Fandi Reichert GmbH); Jonas Schimmel (Christian Störlein) Denis Roos (Achim Roos); Mertcan Turgay (Kadel GmbH); Leon Raul Würfel (Flick Haustechnik GmbH);

 

Text und Fotos: Rudi Merkl

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