„Nicht nur Bewahrer der Tradition, sondern vor allem Gestalter der Zukunft“
Würzburg – Seit über einem Jahrhundert steht die SHK-Innung mit ihren Mitgliedsbetrieben für Qualität, Verlässlichkeit, Zusammenhalt und echtem Handwerk. Sie halten Würzburg warm, sorgen für sauberes Wasser und bringen Technik zum Laufen. Auf den Punkt gebracht – ohne Sie läuft nichts!
Doch einen Abend in der letzten Woche mussten Stadt und Landkreis auf die Dienste der SHK-Betriebe verzichten. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens begrüßte Obermeister Werner Rath am Samstagabend zahlreiche Betriebsinhaberinnen und -inhaber, Vertreter von Stadt und Landkreis, der Berufsschulen, der Handwerkskammer sowie von Großhandel und Industrie zu einem Galaabend in der Zehntscheune des Würzburger Juliusspitals. Besonderer Ehrengast des Abends war Landesinnungsmeister Erich Schulz.
In seiner Begrüßung skizzierte Rath kurz die Entwicklung des SHK-Handwerks: „Wir haben uns in den zurückliegenden 120 Jahren vom klassischen Flaschner und Installateur hin zum hoch technologisierten Klimamanager und Umweltschützer entwickelt!“ Ein besonderes Dankeschön richtete er an die vielen Frauen und Männer der SHK-Betriebe: „Ohne ihr Engagement und ihr Know-how bliebe die viel diskutierte Energiewende nur ein leeres, gedrucktes Versprechen!“
Dem stimmte auch HWK-Vizepräsident Josef Hofmann zu: als Stadtrat überbrachte er zudem die Grüße des Oberbürgermeisters und betonte in seinem Grußwort, dass es für die Innung und den Obermeister auch wichtig sei, laut und deutlich für die Betriebe und die Auszubildenden einzutreten und der Politik zu verdeutlichen, dass ohne das Handwerk kaum etwas funktionieren würde.
In seiner launigen Rede sagte Landrat Thomas Ebert, auch er wisse ein behagliches Heim zu schätzen und hob hervor, dass trotz aller Entwicklung und Digitalisierung auch in 30 Jahren noch jemand gebraucht werde, der die Technik versteht und einbaut.
Den Reigen der Fest- und Grußworte schloss Landesinnungsmeister Erich Schulz. Er lobte die positive Entwicklung der Würzburger SHK-Innung und hob hervor, dass entgegen dem allgemeinen Trend die Ausbildungsquote mit über 7000 Azubis in den vergangenen Jahren sehr hoch liege.
Obermeister Rath dankte Schulz ganz besonders dafür, dass er unzählige Stunden damit verbringe, der Politik in München und Berlin zu erklären, wie man Wärmewende-Gesetze handwerklich besser, vernünftiger und effizienter gestalten kann.
Für die musikalische Umrahmung des Festabends sorgten die Großostheimer Musikanten.
Text: Rudi Merkl
Foto: Rudi Merkl









































































