Nicht nur Verwalter der Tradition, sondern Gestalter der Zukunft

Würzburg – Das Jahr 2026 steht für die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) Innung Würzburg ganz im Zeichen ihres 120-jährigen Bestehens. Zusammen mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Vertreterinnen und Vertretern von über 100 Mitgliedsbetrieben feierte die Innung kürzlich in der Akademie für Unternehmensführung in der Würzburger Zellerau den Start ins Jubiläumsjahr.

Eine starke Solidargemeinschaft

Nach der Begrüßung der Ehrengäste nutze Obermeister Werner Rath in einem kurzen Statement die Gelegenheit, schlaglichtartig die Geschichte vom damaligen „Flaschner“ und „Klempner“ in den Gründerjahren hin zum gesuchten und gefragten IT-Spezialisten, Energieberater, Planer, Hygieneberater und Systemtechniker in der Gegenwart zu beleuchten. Dem Handwerk eine starke Stimme zu geben, Qualität zu sichern und den Nachwuchs ordentlich auszubilden, seien die Visionen gewesen, 1906 die SHK-Innung aus der Taufe zu heben. Trotz oder gerade wegen des Wandels haben diese Ziele und die Innung selbst bis heute nicht an Bedeutung verloren. „Auch wenn wir im Markt Wettbewerber sind, agieren wir innerhalb der Innung als starke Solidargesellschaft und können gemeinsam mehr erreichen als jeder für sich allein“, betonte der Obermeister. Gerade hier im Bildungszentrum wird es besonders deutlich, dass wir nicht nur die Verwalter der Tradition sind, sondern auch die Gestalter der Zukunft. Mit einer innovativen, ortsnahen und hervorragenden dualen Ausbildung schaffen wir das Fundament für die nächste Generation von Experten. Wir bilden nicht nur Handwerker aus, wir formen die Spezialisten für die Energiewende und die digitale Vernetzung von morgen“, so Rath und betont zusammenfassend, „dass für die SHK Innung die Ausbildung kein Pflichtprogramm sei, sondern die wichtigste Investition in die Lebensqualität und die Zukunft unserer Heimat!“

Wichtiger Partner der Wärmewende

Anschließend gratulierten Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken (HWK), und selbst Meister im SHK-Handwerk, sowie Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer Fachverband SHK Bayern zum Jubiläum und unterstrichen die Bedeutung einer starken Innung für das Handwerk und die Gesellschaft. „Mit einem Mitgliederzuwachs von über zehn Prozent in den zurückliegenden Jahren sei die Würzburger SHK-Innung sehr erfolgreich, was nicht zuletzt auch einem sehr umtriebigen und „lauten“ Obermeister zu verdanken sei“, brachte es Schwarz auf den Punkt. Würzburgs 2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová lobte die Innung als Rückgrat des Mittelstands und Motor für Wirtschaft, Ausbildung und sozialen Zusammenhalt. Außerdem betonte sie, dass die Innung für Verlässlichkeit stehe und für die Stadt Würzburg auf dem Weg zur Klimaneutralität ein wichtiger Partner sei. „Sie bringen die Lösungen in unsere Wohnungen und sind dafür verantwortlich, dass Umweltschutz sowie Energie- und Wärmewende gelingen!“ Dem stimmten auch der Würzburger Landrat Thomas Eberth sowie Bezirksrat und HWK-Vizepräsident Josef Hofmann zu. „Ihr seid die Exekutive der Wärmewende und formt die Fachkräfte von morgen, die die Region so dringend braucht“, so Hofmann.

 

Text und Foto: Rudi Merkl

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